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SUMMARY:Tango-Workshop mit Víctor Villena im Brechthaus
DESCRIPTION:Der international renommierte Bandoneonist Víctor Villena lädt zu einem Workshop ins Brechthaus Augsburg ein. \nEintritt: aktive Teilnahme als Musiker 30\,- Euro\, passive Teilnahme als Hörer 10\,- Euro\,\nAnmeldung und Details zum Ablauf unter: info@masquetango.eu oder info@irislichtinger.com  \nIm Mittelpunkt steht die faszinierende Welt des argentinischen Tangos\, insbesondere die Musik von Astor Piazzolla\, dessen revolutionäre Kompositionen den Tango Nuevo geprägt und weltweit neue musikalische Horizonte eröffnet haben. Gemeinsam erkunden wir die rhythmische Vielfalt\, die besondere Klangsprache und die Ausdruckskraft dieser Musik.\nVíctor Villena wurde 1979 in Argentinien geboren und erhielt bereits im Alter von 9 Jahren seinen ersten Bandoneonunterricht. Heute zählt er zu den international gefragten Bandoneonisten und Protagonisten der Musik des argentinischen Tangos.\nDie New York Times schrieb über ihn: „An emotional universe unto itself. A master of the instrument.”\nEine wunderbare Gelegenheit\, sich von der Leidenschaft\, Intensität und musikalischen Vielfalt des Tangos inspirieren zu lassen! \nDer Workshop richtet sich an Amateur- und Profimusiker\, die Piazzollas Musik und die Welt des Tangos entdecken\, vertiefen und gemeinsam musikalisch erleben möchten. \nWeitere Informationen unter: https://irislichtinger.com/de/agenda/aktuell/eventdetail/440/-/workshop-victor-villena-die-musik-des-tangos ; www.masquetango.eu; www.victorvillena.fr  \n\nVictor Villena (Foto: Jean-Francois Carreau)
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SUMMARY:Vom Lesen spektraler Erkenntnis in der Kunst -- im Spiegel der gegenwärtigen Zeit\, Teil 2
DESCRIPTION:Lesung mit dem Autor\, Verleger\, Dichter und Philosophen Thomas Klinger \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nWenn wir durch das Bewusstsein schauen\, sehen wir bewusst die Spektren des Lichts. Wir sehen Bücher\, die Essenzen durch die Zeiten tragen; wir sehen unsere Nachdenklichkeit\, die wach und schläfrig zugleich nach Verständnis sucht; und wir sehen uns\, die gar nicht anders können\, als hier zu leben und zu denken\, was die Zeit an Sinnhaftigkeit noch zu bieten hat. Welche Fragen stellen wir? Welche Antworten werfen sich an die Wand? Und wo ist die Weisheit der Kunst eine Erfrischung? \nThomas Klinger liest aus seinen Prosawerken\, den erkenntnisreichen\, wie pointierten Kommentaren\, aus „Von den Dingen und dem Sinn“\, sowie aus dem Buch „Von dem Sinn in den Undingen“.\nWährend und nach der Lesung besteht Gelegenheit zum Austausch und Bewegen der Themen der Zeit im gegenwärtigen Spiegel unserer Fragen. Es wird außerdem einen Büchertisch geben\, für weitere Lektüre und Anregung. \n\nThomas Klinger (Foto: privat)
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SUMMARY:Fisch Fasch – Theaterparcours durch das Geburtshaus von Bertolt Brecht
DESCRIPTION:Stationentheater im Brechthaus für Kinder ab 8 und Erwachsene \nEintritt: Kinder ab 8 Jahre 5\,00 € / Erwachsene 10\,00 € (inkl. Eintritt Brechthaus)\,\nTickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets\, Telefon: 0821-45098231 \n„Es war einmal ein Fisch mit Namen Fasch“ dichtete Bertolt Brecht 1930\, dem Jahr\, in dem der Dichter zum vierten Mal Vater wurde. Verse und Lieder für Kinder hat Brecht viele geschrieben: schlaue\, witzige\, aber auch nachdenkliche und provokante. Er hatte ein gutes Gespür dafür\, wie Kinder sind und was sie denken.\nDie Schauspielerin Karla Andrä und die Videokünstlerin Barbara Weigel lassen sich von den Kindergedichten zu einem poetischen Stationentheater inspirieren. Es führt die jungen Besucher*innen durch die verschiedenen Räume des Brechthauses Auf dem Rain 7.\nKarla Andrä spielt\, singt und rezitiert. Animierte Videoskulpturen von Barbara Weigel bringen einzelne Objekte der Brecht- Ausstellung zum Sprechen. So wird das Museum zur begehbaren Bühne und Brechts Leben und Werk für Kinderaugen und -ohren präsentiert. \n\nKarla Andrä (Foto: Lina Mann)
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SUMMARY:wohin ein wind uns jemals traegt – Vorstellung eines experimentellen Werkes
DESCRIPTION:blumenleere stellt sein neuestes Buch in einer Lesung in der Lounge im Brechthaus vor. \nEintritt: frei.\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nwohin ein wind uns jemals traegt – das neueste Buch von blumenleere ist im Juli 2026 bei KILLROY media erschienen. Es als Gedichtband zu bezeichnen\, greift etwas zu kurz. Vielmehr handelt es sich um ein interaktives poetisches System\, das erst in Kombination mit der lesenden Persona ein individuelles – zumindest rein theoretisch – nicht endendes Langgedicht generiert.  \nIm Rahmen dieser Sonntagsmatinee stellt blumenleere Idee\, Konzept und Funktionsweise seines experimentellen Werkes vor und veranschaulicht dies vermittels einer exemplarischen Lesung\, woran sich Spielraum für Gedanken und Fragen anschließt. \nWeitere Informationen zu blumenleere hier:\nwww.blumenleere.de\nhttps://www.literaturport.de/lexikon/persona-blumenleere/ \n\nMichael Johann Bauer/blumenleere (Foto: Autorenfoto blumenleere)
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SUMMARY:"Frauen von morgen. Die Schwestern Richthofen im Kreise der Bohème"
DESCRIPTION:Lesung mit Gunna Wendt \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nSie scherten sich wenig um Konventionen: Die Schwestern Else (*1874) und Frieda (*1879) von Richthofen waren zeitweise erbitterte Rivalinnen\, doch was sie verband\, war die Bereitschaft\, sich selbst neu zu erfinden – jede auf ihre eigene Weise. Im Umfeld der Schwabinger Bohème im beginnenden 20. Jahrhundert begegneten die beiden zahlreichen Größen aus Kultur und Wissenschaft\, die wie sie neue Formen des Zusammenlebens suchten.\nDie Lesung wird von Siegfried Völlger moderiert. \n\nGunna Wendt (Foto: Herbert Liebhart)
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SUMMARY:Fisch Fasch – Theaterparcours durch das Geburtshaus von Bertolt Brecht
DESCRIPTION:Stationentheater im Brechthaus für Kinder ab 8 und Erwachsene \nEintritt: Kinder ab 8 Jahre 5\,00 € / Erwachsene 10\,00 € (inkl. Eintritt Brechthaus)\,\nTickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets\, Telefon: 0821-45098231 \n„Es war einmal ein Fisch mit Namen Fasch“ dichtete Bertolt Brecht 1930\, dem Jahr\, in dem der Dichter zum vierten Mal Vater wurde. Verse und Lieder für Kinder hat Brecht viele geschrieben: schlaue\, witzige\, aber auch nachdenkliche und provokante. Er hatte ein gutes Gespür dafür\, wie Kinder sind und was sie denken.\nDie Schauspielerin Karla Andrä und die Videokünstlerin Barbara Weigel lassen sich von den Kindergedichten zu einem poetischen Stationentheater inspirieren. Es führt die jungen Besucher*innen durch die verschiedenen Räume des Brechthauses Auf dem Rain 7.\nKarla Andrä spielt\, singt und rezitiert. Animierte Videoskulpturen von Barbara Weigel bringen einzelne Objekte der Brecht- Ausstellung zum Sprechen. So wird das Museum zur begehbaren Bühne und Brechts Leben und Werk für Kinderaugen und -ohren präsentiert. \n\nKarla Andrä (Foto: Lina Mann)
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SUMMARY:„Im Dickicht lebt es sich leichter“ – Eine Lesung über Poesie\, Gesellschaft und Digitalität
DESCRIPTION:Florian Birnmeyer präsentiert seinen neuen Gedichtband „Im Dickicht lebt es sich leichter“ in der Lounge im Brechthaus. \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nIn seinen Gedichten verbindet Birnmeyer aufmerksame Naturbeobachtungen mit städtischem Lebensgefühl\, Mythos mit Social Media\, persönliche Einblicke mit gesellschaftlichen Fragen. Seine Texte erzählen von Liebe und Abschied\, vom Unterwegssein und Ankommen\, von dem Wunsch nach Stille im digitalen Lärm – und von der Suche nach Orientierung in einer krisengeprägten Gegenwart. Die Lesung lädt zum gemeinsamen Nachdenken über Poesie\, Sprache\, Digitalität und das Leben dazwischen ein. \nFlorian Birnmeyer lebt seit 2010 in der Metropolregion Nürnberg\, zunächst in Erlangen\, seit 2022 in Nürnberg. Er studierte französische und lateinische Philologie in Erlangen und Paris. Heute arbeitet er als Lehrer für Französisch und Latein an einem Nürnberger Gymnasium und forscht im Rahmen seiner Dissertation zur romanischen Sprachwissenschaft. Neben seiner Lehrtätigkeit schreibt er Gedichte\, Kurztexte und Rezensionen. 2023 erschien sein Gedichtband „Storchenstolz“\, 2025 folgt „Im Dickicht lebt es sich leichter“ im Geest-Verlag. \n\nFlorian Birnmeyer (Foto: Heike Bogenberger)
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SUMMARY:Franz K. und leere Bierflaschen -Lesung mit Erzählungen von Lou Probsthayn und Carl E. Ricé
DESCRIPTION:Der Hamburger Schriftsteller und Verleger Lou Probsthayn und Gerald Fiebig lesen im Brechthaus. \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nDer Hamburger Schriftsteller und Verleger Lou Probsthayn stellt zwei Neuerscheinungen vor. „Junge Männer mit leeren Bierflaschen“ ist Probsthayns aktueller Erzählband\, aus dem der Autor selbst vorliest. In Probsthayns Verlag Literatur Quickie erscheint die Erzählung „Franz K.“ von dem ebenfalls aus Hamburg stammenden Dichter und Erzähler Carl E. Ricé. Aus dem Text von Ricé\, der 2024 in Augsburg starb\, liest sein Nachlassverwalter Gerald Fiebig. \nImmer kommen die Figuren\, auf welche sich Lou Probsthayn jeweils konzentriert\, höchst alltäglich daher\, dann aber geraten sie unter eine nächtliche Straßenlaterne oder in eine unbekannte Einkaufssituation oder eine vertrackte Haushaltserledigung – und schon ist alles möglich. Nein\, nein\, „Ansgar muss mit dem Hund gehen“ und „sich sammeln“ und „Eine Zigarette mit Iggy Pop rauchen“ und „Ich hatte heute Geschirr“ sind mehr Tarnungen der erzählten Kosmen denn ihre Titel: Vom Fürchten¬¬¬lernen bis zum Lebensmodellaustauschen widerfährt uns hier draußen\, außerhalb der Probsthayn¬schen Figurationen – uff\, das ging gerade noch mal gut! –\, die ganze Palette von Leserherausforderungen. \nCarl E. Ricé hat in seinen stets im mündlichen Vortrag entwickelten satirischen Erzählungen eine ganz eigene Form des schwarzen Humors entwickelt. Eine zunächst alltäglich erscheinende Situation wird durch konsequentes Immer-weiter-Drehen von nur ein oder zwei Stellschrauben zielstrebig ins Absurde oder Surreale überzeichnet – bis man mit ungläubigem Lachen feststellt\, dass das vermeintlich Fantastische nur den latenten Irrsinn unserer Wirklichkeit ans Licht bringt. Dass das kunstfertige Spiel mit literarischen Stoffen dabei zum guten Ricé’schen Ton gehört\, dürfte angesichts eines „kafkaesken“ Titels wie „Franz K.“ kaum verwundern. \nGeboren 1960\, flüchtete Lou Probsthayn im Alter von drei Monaten aus der Hauptstadt der DDR nach Hamburg. Noch heute lebt und arbeitet er in der Elbmetropole. Er wurde bekannt durch diverse Bücher\, etwa „Lachgas im Airbag“ (Piper) oder „Dumm gelaufen“ und „Die Welt ist Hund“ (Achilla Presse). Für „Müll“ (yedermann Verlag) erhielt er den Literaturpreis Hamburg. 2007 gründete er zusammen mit Gunter Gerlach die legendäre Lesereihe Literatur Quickie\, zwei Jahre später den gleichnamigen Verlag\, der ausschließlich Kurzgeschichten verlegt. Dem Verlegen und Veranstalten geht er heute noch nach und nebenbei hält er es noch immer mit dem Schreiben. \nGeboren 1947\, flüchtete Carl E. Ricé im Alter von etwa 18 Jahren aus Hamburg nach Ingolstadt und später München. Von Mitte der 1980er bis zu seinem Tod 2024 lebte er in Augsburg. Er wurde bekannt als Literatur-Performer\, der eigene und fremde Texte frei erzählt\, nicht vorliest. Mit „Franz K.“ wird erstmals seit über 20 Jahren wieder eine Geschichte aus seinem einzigen Erzählband von 1993 wieder gedruckt zugänglich. Von 2010 bis 2020 organisierte er die Literaturreihe „Poesiebrunch“. 2022 erschien sein Hörbuch „Das Kainszeichen. Geschichte einer Vergewaltigung“\, 2023 sein Gedichtband „Schrei mit dem Wind“. Dessen Lektor Gerald Fiebig betreut nun Carl E. Ricés Nachlass. \n\nLou Probsthayn (Foto: Heike Blenk) \n\nCarl E. Ricé (Foto: Gerald Fiebig) \n\nGerald Fiebig (Foto: Herbert Hindringer)
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SUMMARY:Bert Brecht zum 70. Todestag - Schauspielführung
DESCRIPTION:Schauspielführung im Geburtshaus von Bertolt Brecht zu seinem 70. Todestag \nEintritt: 18 €/16 € (inkl. Museumseintritt)\nTickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets\, Telefon: 0821-45098231 \nIn einer 90-minütigen Performance begleitet Erik Völker fachkundig durch das Brechthaus und schlüpft an diesem historischen Ort immer wieder in die Rolle des Bertolt Brecht. Im rasanten Wechsel von Spiel und Erklärung werden Brechts Biografie\, sein Schaffen und seine Bedeutung erlebbar. \n\nErik Völker (Foto: Regio Augsburg Tourismus GmbH)
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SUMMARY:Das Erleben von heute ist die Erinnerung von morgen
DESCRIPTION:Die poetische Welt von Anton G. Leitner \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \n„Komisch und ernst sind diese Verse\, satirisch\, melancholisch\, fein und derb\, mal gelassen und mal grantig. Da greift der Dichter hinein ins volle Menschenleben und entfaltet eine Comédie humaine von Balzac’scher Saftigkeit“\, so beschreibt der Literaturkritiker Alexander Altmann die poetische Grundhaltung von Anton G. Leitner.\nAnlässlich seines 65. Geburtstages im Juni 2026 erscheint unter dem Titel „Spät öffnet sich das Licht“ Leitners umfangreiche „lyrische Retrospektive“ aus 45 Jahren (1980 bis 2025). Der Münchner Schriftsteller hat sein ganzes Leben der Poesie verschrieben\, als Dichter und Verskabarettist\, aber auch als Herausgeber und Verleger. Er gilt heute als einer der bedeutendsten Vermittler von Lyrik im deutschen Sprachraum. Neben 40 Anthologien in Premium-Verlagen wie Reclam\, dtv oder dtv/Hanser gibt er im 34. Jahrgang die buchstarke Jahressschrift DAS GEDICHT heraus. Er wurde vielfach ausgezeichnet\, sein literarischer Vorlass wird vom Literaturarchiv Monacensia der Landeshauptstadt München verwaltet.\nIn der Matinee liest Leitner einen Querschnitt seiner Gedichte über das Leben\, die Liebe und über die Irrungen und Wirrungen der Gesellschaft auf hochdeutsch und in bairischer Mundart. \n\nAnton G. Leitner (Foto: Pavel Broz)
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SUMMARY:Kurzvortrag von Dr. Hanco Jürgens mit anschließender Diskussion
DESCRIPTION:Matinee zur Sonderausstellung \nEintritt frei \nNach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 entwickelte sich Amsterdam zu einem Zentrum für Verlage\, die deutsche Exilliteratur druckten. Die niederländischen Verlage Querido und Allert de Lange veröffentlichten zahlreiche Bücher wichtiger deutschen Autoren\, die in Nazideutschland nicht mehr veröffentlicht werden konnten. Weniger bekannt bisher ist der aus Augsburg gebürtige Verleger Hein Cohn jüdischer Herkunft\, der 1933\, 5 Tage vor der Bücherverbrennung in Deutschland\, vor den Nazis nach Holland flüchtete\, die deutsche Exilliteratur ins Niederländische übersetzen ließ und hier all das druckte\, was die Nazis in Deutschland verbrannten und verbannten. Hein Cohn war einer von etwa 50.000 Flüchtlingen\, die zwischen 1933 und 1940 aus Deutschland in den Niederlanden Zuflucht suchten. Unter ihnen\, Künstler\, Schauspieler\, Schriftsteller\, Dichter\, Fotografen\, Soziologen und Philosophen\, die einen erheblichen Einfluss auf das kulturelle Klima in den Niederlanden gewinnen. Viele von ihnen integrierten sich in die niederländische Kultur\, andere reisten von hier weiter in andere Länder. Ein wichtiger Grund für Künstler und Intellektuelle\, in die Niederlande zu fliehen\, war die Offenheit der Kultur. Oft flohen sie in die Niederlande\, weil sie dort bereits Kontakte geknüpft hatten. Die Lebendigkeit der niederländischen Kultur erhielt gerade deswegen einen enormen Impuls. \nDie Veranstaltung beleuchtet im Rahmen einer Matinee das Thema Exilverlag und erinnert an jene Verlegerinnen und Verleger\, die im Exil Stimmen der Freiheit bewahrten.\nDie Veranstaltung zeigt\, wie trotz Vertreibung Literatur entstand\, die Widerstand\, Hoffnung und kulturelle Identität stärkte. Es wird sichtbar\, welche Bedeutung diese Verlage für das Überleben verbotener Texte hatten. Zu Gast ist Dr. Hanco Jürgens (Universität Amsterdam\, Duitsland Institut). Die Matinee lädt dazu ein\, die Kraft des publizierten Widerstands neu zu entdecken. \nJoël Cahen\, der frühere Direktor des Juedischen Museums Amsterdam und der Initiator des Holocaustmonuments und des Holocaustmuseums in den Niederlanden\, wird als Experte und Diskutant an der Matinee teilnehmen. \nModeration: Dr. phil. Ingvild Richardsen\, Dozentin\, Autorin und Ausstellungskuratorin\nUta Löhrer\, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit \n\nD. Hanco Jürgens (Foto: Hanco Jürgens) \n\nJoël Cahen (Foto: Joël Cahen)
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SUMMARY:" ... in der Frühe sind die Tannen kupfern"
DESCRIPTION:1956 – 2026: Bertolt Brechts 70. Todestag. Lesung mit Stefan Schön \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nBereits mit fünfzehn Jahren notiert der junge Brecht in sein Tagebuch: „… und ich muss immer dichten.“ Das sollte Lebensprogramm werden.\nNeben theatertheoretischen (Kleines Organon)\, politischen Schriften (Schriften zur Politik und Gesellschaft)\, den zahlreichen Stücken des Stückeschreibers (Selbstbezeichnung)\, ist Bertolt Brecht ganz besonders der Verfasser eines großen lyrischen Werks.\nOb aus den Anfangsjahren (Die Hauspostille)\, den Jahren des Exils („An die Nachgeborenen“) bis hin zu den reifen Jahren (Buckower Elegien) und dem Alterswerk („In der Früh sind die Tannen kupfern“) spannt der Theaterregisseur und Brecht-Kenner Stefan Schön einen spannenden Bogen und bringt die Lyrik Brechts – auch weniger Bekanntes – aus allen Lebensphasen des Dichters zum Klingen. \n\nStefan Schön (Foto: Victor van der Saar)
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SUMMARY:100. Geburtstag Ingeborg Bachmann - Ein Leben für die Poesie
DESCRIPTION:Augsburger Autorinnen und Autoren widmen sich in einer Lesung dem Werk Ingeborg Bachmanns \nEintritt: 12 €\nTickets und Anmeldung über die Buchhandlung am Obstmarkt: 0821-518804 \n„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“\nIngeborg Bachmann \nEine Wahrheit ist: kaum ein/e Lyriker/in im Land\, die/der nicht einmal im Schreiben der wohl bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerin des 20. Jahrhunderts begegnet wäre. Ingeborg Bachmann\, geboren am 25. Juni 1926.\nAus diesem Anlass wollen vier Augsburger Autor/Innen in einer öffentlichen Lesung der Frage nachspüren inwieweit das Bachmann`sche Werk diese Lyriker/Innen beeinflusst\, ihre Sprache verändert und deren poetischen Blick auf die Welt geprägt hat.\nJeder Teilnehmende stellt seiner Lesung ein Bachmann – Zitat voran\, über das er mit der österreichischen Dichterin in eine Art poetischen Dialog tritt. Mit eigenen Texten\, die die Botschaft des ausgewählten Zitats aufgreifen\, weiterentwickeln oder auch in Frage stellen. \nEs lesen: Sarah Kiyanrad\, Autorin\, Ulrike Schrimpf\, Autorin\, Gerald Fiebig\, Autor\, Knut Schaflinger\, Autor.\nDie Veranstaltung wird von Lutz Kliche moderiert. Idee und Organisation der Veranstaltung: Knut Schaflinger \n\nKnut Schaflinger (Foto: privat)
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SUMMARY:„Brecht und Klabund: Aus dem klassischen China wird moderne Literatur geschöpft“
DESCRIPTION:Vortrag und Lesung mit Julia Moßburger und Dr. Michael Friedrichs \nDie Veranstaltung muss krankheitsbedingt leider kurzfristig abgesagt werden!\nWeitere Informationen unter: 0821-45098231 \nKlabund (1890-1928) befasste sich in der Ablehnung des deutschen Militarismus früh mit klassischer chinesischer Lyrik\, wofür er oft französische Übersetzungen benutzte. Schon 1915 veröffentlichte er ein Buch mit von Li Bai (701-762) inspirierten Gedichten. 1925 erzielte er mit seinem Kreidekreis-Drama\, das auf einem chinesischen Stück von etwa 1280 beruht\, einen sensationellen Bühnenerfolg. Auf diese Weise hat die klassische chinesische Dichtung deutschen Autoren geholfen\, sich aus den Traditionen der deutschen Klassik zu befreien und einen frischen Zugang zu Fragen der Form\, Sprache und Bildhaftigkeit zu finden. Das gilt auch für Brecht\, der den acht Jahre älteren Klabund 1920 in Berlin kennenlernte. In sein Drama „Im Dickicht der Städte“ baute Brecht Anspielungen auf Laotse ein und befasste sich zeitlebens immer wieder mit chinesischer Dichtung\, um Weltliteratur zu schreiben. \n\nJulia Moßburger (Foto: Olaf Dankert)
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SUMMARY:DIE WENDE AUS DEM SCHATTENLAND
DESCRIPTION:Lyrik-Lesung mit Thomas Bartsch \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nDer Lyriker Thomas Bartsch wechselt stilistisch bewusst zwischen romantisch-liedhaften Elementen und pointierender Reduktion. Der Autor scheut sich nicht\, ohne unnötige Verzierungen Biografisches aufzugreifen. Erlebnissen von Naturverbundenheit\, Resonanz und Einsamkeit gibt er ebenso Raum wie gesellschaftskritischen Betrachtungen. Bartsch schreibt unmittelbar emotional wie auch metaphorisch-abstrakt\, ohne sich der Kunstform eines von seiner Person abgegrenzten Ichs zu bedienen. So entsteht zwischen seiner Wortkunst und dem Publikum eine dialogische Beziehung. \nUm zwischen den Gedichten Raum für Nachklingendes zu bieten\, bereichert der Lyriker seine Rezitation mit Schwingungen verschiedener Klanginstrumente. \nThomas Bartsch\, ärztlicher Psychotherapeut\, Lyriker und Essayist\, wohnt und wirkt in dem Heideort Walsrode. Im Geest-Verlag sind bisher die Lyrikbände „Von Übergang zu Übergang“\, „Gezeiten“\, „Eben nur dort“ und der tiefenpsychologische Essay „Sisyphos oder Die Kunst der Wende“ erschienen. Außerdem ist er mit eigenen Gedichten an mehreren Anthologien beteiligt. \n\nThomas Bartsch (Foto: privat)
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SUMMARY:BRECHT UND KONSORTEN - Antonio Tabucchi: „Erklärt Peirera“
DESCRIPTION:Lesung mit Stefan Schön in der Lounge im Brechthaus \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nDr. Peirera ist Redakteur bei der Abendzeitung Lisboa. Seine Frau ist tot\, er lebt allein. Und betreut in Art einer ein-Mann-Kulturredaktion u.a. die Rubrik der Nachrufe\, die in der Zeitung erscheinen. Geschrieben auf Halde. Es ist die Zeit der Salazar-Diktatur in Portugal. 1938. Eines Tages lernt Pereira den Philosophie-Studenten Monteiro Rossi kennen. Pereira bietet ihm an\, den ein oder anderen Nachruf für seine Zeitung zu verfassen. Über Rossi und seine Freundin gerät er in Kontakt zum jungen Widerstand.\nAls der junge Mann in Pereiras Wohnung von Salazar-Geheimpolizisten erschlagen wird\, beschließt der ältliche Witwer einen Nekrolog für Rossi in der Abendzeitung unterzubringen. An der Zensur vorbei gerät dieses riskante Unternehmen zugleich zu einem persönlichen Bruch mit dem Gewohnten und so zu einem Aufbruch in andere Welten. – Der Roman ist als Rahmenhandlung verfasst. Der Text ein Protokoll\, das die Hauptfigur gibt. – Die Rolle des Dr. Peirera war eine der letzten großen Filmaufgaben von Marcello Mastroianni im gleichnamigen Film. \n\nStefan Schön (Foto: Victor van der Saar)
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SUMMARY:„lehr mich spiegelschrift“
DESCRIPTION:Lesung mit Miriam Bornewasser \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \n„lehr mich spiegelschrift“ beschäftigt sich mit Momenten des euphorischen Lebendigseins und zähen Verendens. Pflanzliche und tierisch-fleischliche Bilder vermischen sich mit toter Materie. Naturmotive dienen immer wieder als Ausgangspunkt\, um menschliche Emotionen auszuloten und ein in der Welt sein und dort nach seinem Platz suchen zu versprachlichen. Die Gedichtreihe versucht\, eine zerfallende\, ins Stocken geratene Sprache einzufangen. Abgebrochene\, zersplitternde Worte verteilen sich auf verschiedene Verse\, erschaffen Uneindeutigkeiten\, wachsen ineinander. \nMiriam Bornewasser ist Künstlerin und Autorin. Als Empfängerin des Stuttgarter Lyrik-Stipendiums schrieb sie 2025 „lehr mich spiegelschrift“. Nach „Wände ohne Welten“ und „Dürreregen – Spuren eines Suchens“ ist es ihr drittes Buch\, das im Geest-Verlag erscheint.\n2024 schloss Miriam Bornewasser ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf mit einem Akademiebrief und als Meisterschülerin Danica Dakics ab. Nach Beteiligungen an verschiedenen Gruppenausstellungen findet ihre erste Einzelausstellung 2025 im KIT – Kunst im Tunnel in Düsseldorf statt. \n\nMiriam Bornewasser (Foto: privat)
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SUMMARY:„Marlenes Kampf im Wahlkampfgeschäft. Wie professionelle Politwerbung die Demokratie bedroht“
DESCRIPTION:Die Berliner Autorin Katharina Körting liest aus ihrem politischen Roman \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nDoch die Verhältnisse\, die sind nicht so – Marlene Meyrer erfährt es am eigenen Leib. Dabei will sie so gern Gutes tun – und damit Geld verdienen. Sie verdingt sich als Internet-Texterin bei einer PR-Agentur\, die im Wahlkampf der Sozialen Fortschrittspartei (SFP) anheuert. Für den Missbrauch der Worte wird die alleinerziehende Texterin gut honoriert\, gerät jedoch bald in Konflikte. Sie erlebt\, wie der boomende Wirtschaftssektor „Öffentlichkeitsarbeit“ die Sprache der Politik zersetzt\, wie Inhalt im Rahmen der Politischen Kommunikation zur Ware und Politik zum Geschäft wird – samt „Markenkern“ und „Zielgruppe“ soll es „liefern“. Ihre geliebte SFP ist kein bisschen besser als deren Konkurrenz\, und Marlene verkauft sich selbst\, um politische Botschaften innerhalb einer schnelldrehenden Maschinerie zu verramschen und zugleich die Käuflichkeit des Vermittelten kunstvoll zu verbergen. \nKatharina Körting schreibt Prosa\, Lyrik und journalistische Texte u. a. für die Wochenzeitung „der Freitag“.\n2024 war sie Arbeitsstipendiatin für deutschsprachige Literatur der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie studierte Philosophie\, Romanistik\, Soziologie in Freiburg\, Lyon und Berlin (M. A. phil.)\, erwarb berufsbegleitend einen weiteren Master Biografisches und Kreatives Schreiben und gibt seitdem Schreibwerkstätten. Die Autorin hat vier erwachsene Kinder und lebt meistens in Berlin. \nNach der Lesung steht die Autorin gern für Fragen und Diskussion zur Verfügung. \n\nKatharina Körting (Foto: Johannes Haag)
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SUMMARY:Bert Brecht zum 70. Todestag - Schauspielführung
DESCRIPTION:Schauspielführung im Geburtshaus von Bertolt Brecht zu seinem 70. Todestag \nEintritt: 18 €/16 € (inkl. Museumseintritt)\nTickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets\, Telefon: 0821-45098231 \nIn einer 90-minütigen Performance begleitet Erik Völker fachkundig durch das Brechthaus und schlüpft an diesem historischen Ort immer wieder in die Rolle des Bertolt Brecht. Im rasanten Wechsel von Spiel und Erklärung werden Brechts Biografie\, sein Schaffen und seine Bedeutung erlebbar. \n\nErik Völker (Foto: Regio Augsburg Tourismus GmbH)
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SUMMARY:MOOS UND TROMPETEN. Buchpremiere mit Livemusik
DESCRIPTION:Theresa Klesper und Alexander Moeckl laden zu einer poetisch musikalischen Matinee ein. \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nTheresa Klesper\, Augsburger Kunstförderpreisträgerin in der Sparte Literatur im Jahr 2013\, präsentiert ihren ersten Lyrikband MOOS UND TROMPETEN\, der im Dezember 2025 bei Ginster Press erschienen ist. Ihre Gedichte sind mutige Erkundungen des Zusammenwirkens von Mensch\, Natur und dem\, was nicht benannt werden kann. Sie lassen Wesen sprechen\, „die Hände spenden und lohnendes Grün“. Der vielfach prämierte Dichter Tom Schulz spricht in seinem Nachwort von ganzheitlicher Poesie:  der Zartheit der Verse und der Verletzlichkeit\, beides zeichne die Gedichte von Theresa Klesper auf seltene Weise jenseits der Modesprachen aus.\nAlexander Moeckl hat sich in den letzten Jahren einen festen Platz in der Welt der Fingerstyle-Gitarristen erspielt. Mit seinen melancholischen und mystisch anmutenden Solo-Instrumentalstücken erschafft er eine berührende Klangwelt\, die viel Platz für eigene Gedankenbilder lässt. Diese musikalischen Kleinode der Seele entwickeln im Wechselspiel mit Gedichten ihre ganz besondere Strahlkraft.\nDie Matinee wird von Frank Wierke\, Mitherausgeber der Ginster Press\, moderiert. \n\nBuchcover Moos und Trompeten (Foto: Theresa Klesper) \n\nAlexander Moeckl (Foto: Fabian Moeckl)
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SUMMARY:JOHANN\, HISSEN SIE DIE ROTE FAHNE! - Rüdiger Schablinski und sein Augsburger Kabarett
DESCRIPTION:DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT!!!!!! \n\nAufgrund der großen Nachfrage sind Eva Maria Keller und Joachim Behm noch einmal mit den Texten von Rüdiger Schablinski zu Gast im Brechthaus. \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \n15 Jahre lang hat das Augsburger Amateurkabarett „Spiel & Spottverein“ seit 1965 in 17 Programmen unerfreuliches Weltgeschehen und regionale Kuriositäten auf seine Weise kommentiert und sich nebenbei in die Augsburger Kulturgeschichte eingeschrieben. Wer das Glück hatte\, noch eine der legendären Vorstellungen an oft abenteuerlichen Spielorten zu erleben\, wird sich gerne erinnern. Das Publikum hat jetzt die Gelegenheit\, diese Zeit zwischen den Kanzlern Ludwig Erhard und Helmut Schmidt im Spiegel der Satire kennenzulernen oder noch einmal zu durchleben: Schauspielerin Eva Maria Keller und Joachim Behm lesen im Brechthaus aus dem Buch „Johann\, hissen Sie die rote Fahne!“ von Marina Dietz (Mitbegründerin des „Spiel&Spottvereins“) über Rüdiger Schablinski und das Augsburger Kabarett. Ergänzt wird die Lesung durch einige kurze Texte von Rüdiger Schablinski – erschienen in der Sendung „Das Kalenderblatt“ des Bayerischen Rundfunks sowie in dem Buch „Augsburg\, nicht nur am Montag“. \n\nEva Maria Keller\, Joachim Behm (Foto: Jutta Eckert)
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SUMMARY:Auf den Spuren von Brechts Solidaritätslied - 1933/1934: Hein Kohn und Ernst Busch
DESCRIPTION:Matinee zur Sonderausstellung \nEintritt frei \nEine weitere Matinee widmet sich der Kraft von Brechts „Solidaritätslied.“ Seit Ende 1933 präsentierten Hein Kohn und der Schauspieler und Sänger Ernst Busch\, die beide 1933 vor den Nationalsozialisten in die Niederlande geflüchtet waren\, auf vielen Veranstaltungen im ganzen Land Brechts Solidaritätslied. Zwischen Kunst und politischer Haltung eröffnet die Veranstaltung einen Raum\, in dem Brechts Ruf nach Gemeinschaft neu erklingt. Musikalische Impulse und Interpretation von und mit Karla Andrä beleuchten die Aktualität des Liedes\, das einst für Zusammenhalt in schwierigen Zeiten stand. Die Matinee lädt dazu ein\, über gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken und die verbindende Wirkung von Kunst und Engagement zu erleben. \nModeration: Dr. phil. Ingvild Richardsen\, Dozentin\, Autorin und Ausstellungskuratorin\nUta Löhrer\, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit \n\nErnst Busch (Foto: Peter Menasse)
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SUMMARY:Selfies mit Eseln und Hunden -- im Spiegel der gegenwärtigen Zeit\, Teil 1
DESCRIPTION:Lesung mit dem Autor\, Verleger\, Dichter und Philosophen Thomas Klinger \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nWenn wir in den Spiegel schauen\, sehen wir nicht nur uns. Wir sehen die Esel der Politik\, die alle Lasten tragen; wir sehen die Hunde der Extremisten\, die überall ihr Geschäft fallen lassen; und wir sehen uns\, die sich damit auseinandersetzen müssen und auch wollen. Welches Verständnis erwächst daraus für uns alle drei?\nThomas Klinger liest aus seinen beiden Gedichte-Trilogien über Menschlichkeit und Demokratie und zeigt mit dem lyrischen Mittel des Humanismus\, was wir daraus lernen könnten. Oder müssten. \nWährend und nach der Lesung besteht Gelegenheit zum Austausch und Bewegen der Themen der Zeit im gegenwärtigen Spiegel unserer Fragen. Es wird außerdem einen Büchertisch geben\, für weitere Lektüre und Anregung. \n\nThomas Klinger (Foto: Banu Katik)
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SUMMARY:Fisch Fasch – Theaterparcours durch das Geburtshaus von Bertolt Brecht
DESCRIPTION:Stationentheater im Brechthaus für Kinder ab 8 und Erwachsene \nEintritt: Kinder ab 8 Jahre 5\,00 € / Erwachsene 10\,00 € (inkl. Eintritt Brechthaus)\,\nTickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets\, Telefon: 0821-45098231 \n„Es war einmal ein Fisch mit Namen Fasch“ dichtete Bertolt Brecht 1930\, dem Jahr\, in dem der Dichter zum vierten Mal Vater wurde. Verse und Lieder für Kinder hat Brecht viele geschrieben: schlaue\, witzige\, aber auch nachdenkliche und provokante. Er hatte ein gutes Gespür dafür\, wie Kinder sind und was sie denken.\nDie Schauspielerin Karla Andrä und die Videokünstlerin Barbara Weigel lassen sich von den Kindergedichten zu einem poetischen Stationentheater inspirieren. Es führt die jungen Besucher*innen durch die verschiedenen Räume des Brechthauses Auf dem Rain 7.\nKarla Andrä spielt\, singt und rezitiert. Animierte Videoskulpturen von Barbara Weigel bringen einzelne Objekte der Brecht- Ausstellung zum Sprechen. So wird das Museum zur begehbaren Bühne und Brechts Leben und Werk für Kinderaugen und -ohren präsentiert. \n\nKarla Andrä (Foto: Lina Mann)
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SUMMARY:Rike Reiniger - 24 Bilder pro Sekunde
DESCRIPTION:Lotte Reiniger: Pionierin des Trickfilms\, Biografischer Roman \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nBerlin 1926: Glamouröse Schauspielerinnen\, verrückte Filmregisseure\, Skandal-Tänzerinnen und kommunistische Autoren drängen in den überfüllten den Saal der Volksbühne\, um einen Märchenfilm zu sehen. Die junge Trickfilmkünstlerin Lotte Reiniger zeigt „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“\, den ersten abendfüllenden Trickfilm – eine Sensation! Im pulsierenden Kunstleben der Weimarer Republik wird sie mit ihren zauberhaften Silhouetten über Nacht zum Star.\nWie Lotte Reiniger für diesen Erfolg ihre Liebe zu einer Frau verschweigt und bis in die Rastlosigkeit des Exils ihren Traum von einem nächsten großen Trickfilm verfolgt\, erzählt Rike Reinigers fesselnde Romanbiografie.\n„Nach einem letzten Bier und dem allerletzten Korn verabschieden sich die Kollegen in die Frühlingsnacht. Lotte steht allein auf dem freien Platz vor dem Theater. So müssen Geschichten also ausgehen? Auf der anderen Seite der Straße fließt dunkel und dreckig die Spree. Über die S-Bahn Brücke fährt ein später Zug und erschreckt die Vögel in ihrem Nachtquartier. Eine Lachmöwe fliegt kreischend davon. Lotte schaut ihr nach. Nein\, Geschichten können auch anders ausgehen. Geschichten können davonfliegen.“\nRike Reiniger\, aufgewachsen in Bochum\, arbeitete in einem Puppentheater\, das den deutschsprachigen Raum bereiste\, studierte in Prag und Gießen\, gründete in Berlin eine eigene Compagnie\, ging ins Engagement an verschiedene Theater in Sachsen und schreibt seit vielen Jahren erfolgreiche Theaterstücke. „24 Bilder pro Sekunde“ ist ihr Romandebüt. Durch Zugang zu Dokumenten aus der Familie konnte sie dem Bild der Ausnahmekünstlerin Lotte Reiniger bislang unbekannte Facetten hinzufügen. Rike Reiniger lebt in Berlin und Vorpommern. \n\nRike Reiniger (Foto: Rappel)
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SUMMARY:Bert Brecht zum 70. Todestag - Schauspielführung
DESCRIPTION:Schauspielführung im Geburtshaus von Bertolt Brecht zu seinem 70. Todestag \nEintritt: 18 €/16 € (inkl. Museumseintritt)\nTickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets\, Telefon: 0821-45098231 \nIn einer 90-minütigen Performance begleitet Erik Völker fachkundig durch das Brechthaus und schlüpft an diesem historischen Ort immer wieder in die Rolle des Bertolt Brecht. Im rasanten Wechsel von Spiel und Erklärung werden Brechts Biografie\, sein Schaffen und seine Bedeutung erlebbar. \n\nErik Völker (Foto: Regio Augsburg Tourismus GmbH)
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SUMMARY:MEDITATION
DESCRIPTION:Stefan Barcsay spielt moderne Werke für Gitarre \nEintritt: 15 € / ermäßigt 12 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nDer Augsburger Gitarrist Stefan Barcsay wird ein Konzert für klassische Gitarre spielen\, das von Ruhe\, Stille und Meditation geprägt ist. So steht das Werk MEDITATION des Münchner Komponisten Markus Lehmann-Horn (auch Filmmusikkomponist)\, das dem Abend den Titel gibt\, auf dem Programm. Stefan Barcsay wird aber auch Werke des Darmstädter Komponisten Alois Bröder\, der Gedichte von Goethe (Meeres Stille) und von Collin (Nacht und Träume) vertont\, des Wiener Komponisten Stephan Marc Schneider mit MEER DER RUHE oder das RICERCARE des Nürnberger Komponisten Andre Herteux spielen.\nIn Korrespondenz zu den neuen Werken erklingen an diesem Abend auch Stücke aus der Klassik von Carl Maria von Weber und Fernando Sor. \n\nStefan Barcsay (Foto: Frauke Wichmann)
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SUMMARY:Siegfried Völlger - flusswärts. Gedichte.
DESCRIPTION:Lesung mit Siegfried Völlger. Musikalische Begleitung Andreas Koll. \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \n„Die Gesetzmäßigkeiten und Überraschungen der Welt wahrnehmen\, ohne sie zu entzaubern“\, beschreibt Gunna Wendt im Nachwort zu diesem Band die Faszination der Lyrik von Siegfried Völlger: Keine ideologisierten Antworten geben\, sondern den Versuch starten\, „lächeln zu erzeugen“.\n„Siegfried Völlger sagt: „Die Welt ist ein so sonderbarer Ort – ich beschreibe nur.“ Dieses für ihn vielleicht typische Understatement unterschlägt\, welch hohes Erkenntnispotential in einer gelungenen Beschreibung liegt. Zudem versteht Völlger\, immer wieder Fallstricke freundlichen Humors und zarter Ironie auszulegen\, damit es nicht allzu unspektakulär aussieht\, wenn er mit offenen Armen durch die Welt läuft und geduldig\, gelassen\, hoffnungsvoll die Menschen und Dinge zu einer höflichen Begegnung aufruft\, trotz allem.“ www.offenesfeld.de/Voellger \n\nSiegfried Völlger (Foto: privat) \nSiegfried Völlger lebt in Augsburg. Nach einer längeren Berufsfindungsphase hat er seine Berufung zum Buchhändler entdeckt und diesen Beruf auch sehr lange ausgeübt. Seit 2025 ist er Mitglied der Münchner Turmschreiber. Viele seiner Gedichte findet man in Anthologien und Zeitschriften. Letzte Veröffentlichungen: (so viel zeit hat niemand). Gedichte\, Pilzfreund Bielers Posaune. Gedichte\, Gespräch mit dem Wal und Freunden. Gedichte.\nwww.literaturport.de/lexikon/siegfried-voellger/  \n\nAndreas Koll (Foto: Daniela Weiland) \nAndreas Koll ist seit seinem Studium der deutschen und vergleichenden Volkskunde in München bis heute als Musiker und Komponist tätig. Er gibt Konzerte\, begleitet Literatur-Lesungen\, umrahmt Eröffnungen\, macht Musik zu fast jeder Gegebenheit. Zusammenarbeit u. a. mit Josef Hader\, Ottfried Fischer und Udo Wachtveitl. Koll-Musik ist immer für eine Überraschung gut: eigenwillig\, kompromisslos\, einfühlsam und sehr speziell. So klingt sonst keiner.
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SUMMARY:Fisch Fasch – Theaterparcours durch das Geburtshaus von Bertolt Brecht
DESCRIPTION:Stationentheater im Brechthaus für Kinder ab 8 und Erwachsene \nEintritt: 5 € pro Person (Kinder bis 10 Jahre frei)\nTickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets\, Telefon: 0821-45098231 \n„Es war einmal ein Fisch mit Namen Fasch“ dichtete Bertolt Brecht 1930\, dem Jahr\, in dem der Dichter zum vierten Mal Vater wurde. Verse und Lieder für Kinder hat Brecht viele geschrieben: schlaue\, witzige\, aber auch nachdenkliche und provokante. Er hatte ein gutes Gespür dafür\, wie Kinder sind und was sie denken.\nDie Schauspielerin Karla Andrä und die Videokünstlerin Barbara Weigel lassen sich von den Kindergedichten zu einem poetischen Stationentheater inspirieren. Es führt die jungen Besucher*innen durch die verschiedenen Räume des Brechthauses Auf dem Rain 7.\nKarla Andrä spielt\, singt und rezitiert. Animierte Videoskulpturen von Barbara Weigel bringen einzelne Objekte der Brecht- Ausstellung zum Sprechen. So wird das Museum zur begehbaren Bühne und Brechts Leben und Werk für Kinderaugen und -ohren präsentiert. \n\nKarla Andrä (Foto: Lina Mann)
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SUMMARY:Die Literaturagentur von Hein Kohn: "Internationaal Literatuur Bureau B.V.“. Gespräch mit seinem Sohn Menno Kohn und seiner Enkelin Linda Kohn.
DESCRIPTION:Matinee zur Sonderausstellung \nEintritt frei \nIm Rahmen der Ausstellung „Tücher und Bücher“ lädt eine besondere Matinee dazu ein\, die literarische Welt der niederländischen Literaturagentur von Hein Kohn zu entdecken: . Heute wird die renommierte Literaturagentur in dritter Generation von Linda Kohn in Amsterdam weitergeführt. In inspirierender Atmosphäre berichten Menno Kohn\, Hein Kohns Sohn\, und Linda Kohn\, seine Enkelin von ihrer Arbeit in der internationalen Literaturagentur. Dabei werden auch aktuelle Stimmen und innovative Erzählformen vorgestellt\, die das Profil der renommierten Agentur prägen.\nDie Veranstaltung verbindet Kunst und Literatur\, eröffnet neue Perspektiven auf internationale Zusammenarbeit und bietet Raum für Austausch mit Verlagen\, Autorinnen und Autoren sowie Kulturinteressierten. \nModeration: Dr. phil. Ingvild Richardsen\, Dozentin\, Autorin und Ausstellungskuratorin\nUta Löhrer\, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit \n\nInternationaal Literatuur Bureau B.V (Foto: Linda Kohn) \n\nDr. phil. Ingvild Richardsen (Foto: Daniel Biskup) \n\nUta Löhrer (Foto: privat)
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