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SUMMARY:Tücher und Bücher. Von Augsburg in die Niederlande: Hein Kohn (1907-1979). Brechtfreund\, legendärer Exilverleger\, Literaturagent und Kulturvermittler.
DESCRIPTION:Sonderausstellung im Brechthaus 2026 \nDie Ausstellung erzählt die Geschichte des gebürtigen Augsburgers Hein Kohn. Mit dem jüdischen Tuchmacher Samuel Kohn\, dessen Ansiedlung in Augsburg der bayerische König 1837 erlaubt hatte\, wurden die Kohns in Augsburg ansässig\, sind bis 1938 als Kaufleute und Unternehmer\, Tuchmacher und Textilhändler vielfältig in Augsburg in der Textilbranche tätig.\nHein Kohn\, 1907 in Augsburg geboren\, Enkel des Tuchmachers Samuel Kohn und Sohn des wohlhabenden Augsburger Kaufmanns und Agenten Eugen Kohn\, absolviert in Augsburg erst eine Lehre in der Textilbranche. Dann wird er\, der Bücher über alles liebt\, Volontär in der berühmten Augsburger Buchhandlung Lampart & Comp. Hier lernt er Brecht kennen\, dem er immer wieder Bücher leiht. Ein Leben lang werden sie in Kontakt stehen. Kohn setzt seine Lehre an der Buchhändlerschule in Leipzig fort\, wo er auch politisch aktiv wird. Nach Stationen in Berlin\, Bremerhaven und Hamburg als Lektor\, Verleger und Buchhändler\, flüchtet er 1933 am 5. Mai\, fünf Tage vor der Bücherverbrennung\, ins Exil nach Hilversum zu Paul Baumgärtner\, einem Augsburger Freund\, der bei NSF (Philipps) arbeitet. Die Nazis sind Kohn auf den Fersen. In Hilversum arbeitet Kohn zuerst für den sozialistischen Arbeiterrundfunk VARA. Mit dem gleichfalls nach Hilversum geflüchteten Sänger und Schauspieler Ernst Busch tingelt er für VARA mit einem Unterhaltungsprogramm durch die Niederlande. Busch singt das Solidaritätslied von Brecht auf Niederländisch\, Kohn druckt und verkauft es. Noch 1933 gründet Kohn in Hilversum seinen ersten Exil-Verlag\, Boekenvriend Solidariteit.Auf Niederländisch druckt und verlegt er\, was die Nazis in Deutschland verbrannt und verbannt haben. Brandende Woorde uit Duitsland (Brennende Worte aus Deutschland)\, der erste Titel\, ist sofort ausverkauft. 1939 publiziert Kohn Brechts Dreigroschenroman in seinem Exilverlag Het Nederlandse Boekengilde auf Niederländisch. Heute zählt Kohns Exilverlag zu den drei bedeutendsten Exilverlagen der Niederlande. 1940\, nach der Besetzung der Niederlande durch das NS-Regime\, ist Kohn in permanenter Lebensgefahr. Bald lebt er versteckt auf dem Dachboden des Hauses\, in dem er in Hilversum wohnt. Seine verlegerischen Aktivitäten setzt er im Untergrund fort. Nach 1945 wird Kohn in Amsterdam Leiter des Verlagshauses Van Ditmar.\n1951 gründet er eine bis heute bestehende legendäre Literaturagentur Internationaal Literatuur Bureau B.V.\, deren Netzwerk bald um die ganze Welt reicht. Hein Kohn ist einer der ersten Literaturagenten der Niederlande. Die internationale Literaturagentur wird\, nachdem Hein Kohns Sohn Menno sie 1970 übernommen hatte\, heute in dritter Generation in Amsterdam von seiner Enkelin Linda Kohn geführt. Die von Hein Kohn gegründete Literaturagentur Internationaal Literatuur Bureau B.V. feiert im Jahre 2026 bereits ihr 75-jähriges Bestehen.\nDem Schriftsteller Rolf Hochhuth zufolge war Kohn der „Kurier des deutschen Geistes in Holland“: Was daheim verbrannt worden war durch den Machthaber Hitler – das drucktest Du neu\, die deutsche Dichtung fand durch Dich und wenige andere in Amsterdam ein Archiv\, ein Sprachrohr (…). Seit Hitlers Tod bist Du endlich der\, sozusagen\, offizielle Kurier des deutschen Geistes in Holland. (Rolf Hochhuth 1972).\nIn der Ausstellung sind spannende Objekte aus Augsburg und den Niederlanden zu sehen\, darunter auch solche zu Brecht.\nAuch wenn Hein Kohn bis zum Ende seines Lebens in Hilversum lebte\, so blieb er seiner Heimatstadt Augsburg doch eng verbunden. Das Logo für seine Literaturagentur ließ Kohn 1951 von seinem Augsburger Freund\, dem Grafiker Eugen Nerdinger\, anfertigen.\nIn den 1970er Jahren beauftragte Kohn den bekannten Städtemaler Ernst Metz damit\, ein Gemälde von Augsburgs Innenstadt für ihn anzufertigen. Besagtes Gemälde von Augsburg beabsichtigt Menno Kohn im Rahmen der Ausstellung zu verkaufen. \nZur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch von der Kuratorin Dr. Ingvild Richardsen im Volk Verlag in München. \nAusstellung und Buch werden gefördert von:\nIlse-Blank-Mezger-Hesselberger-Stiftung\nDr. Eugen Liedl Stiftung\nHubertus Altgelt-Stiftung\nBezirk Schwaben\nPeter Dornier Stiftung\nViermetz-Stiftung\nNetzwerk Jüdische Geschichte und Kultur in Bay.-Schwaben e.V. \nAusstellungsgestaltung:\ncreativeJAM GbR\nMarkus Komposch\, Christoph Komposch\nhttps://www.creativejam.de/ \n\nMenno Kohn\, Linda Kohn (Foto: Markus Komposch) \n\nAusstellung Tücher und Bücher (Foto: Markus Komposch) \n\nMarkus Kopmposch\, Menno Kohn\, Linda Kohn\, Dr. Ingvild Richardsen (von links\, Foto: Christoph Komposch) \n\nRupert Grübl\, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit\, Dr. Ingvild Richardsen (Foto: Daniela Weiland)
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SUMMARY:„lehr mich spiegelschrift“
DESCRIPTION:Lesung mit Miriam Bornewasser \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \n„lehr mich spiegelschrift“ beschäftigt sich mit Momenten des euphorischen Lebendigseins und zähen Verendens. Pflanzliche und tierisch-fleischliche Bilder vermischen sich mit toter Materie. Naturmotive dienen immer wieder als Ausgangspunkt\, um menschliche Emotionen auszuloten und ein in der Welt sein und dort nach seinem Platz suchen zu versprachlichen. Die Gedichtreihe versucht\, eine zerfallende\, ins Stocken geratene Sprache einzufangen. Abgebrochene\, zersplitternde Worte verteilen sich auf verschiedene Verse\, erschaffen Uneindeutigkeiten\, wachsen ineinander. \nMiriam Bornewasser ist Künstlerin und Autorin. Als Empfängerin des Stuttgarter Lyrik-Stipendiums schrieb sie 2025 „lehr mich spiegelschrift“. Nach „Wände ohne Welten“ und „Dürreregen – Spuren eines Suchens“ ist es ihr drittes Buch\, das im Geest-Verlag erscheint.\n2024 schloss Miriam Bornewasser ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf mit einem Akademiebrief und als Meisterschülerin Danica Dakics ab. Nach Beteiligungen an verschiedenen Gruppenausstellungen findet ihre erste Einzelausstellung 2025 im KIT – Kunst im Tunnel in Düsseldorf statt. \n\nMiriam Bornewasser (Foto: privat)
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SUMMARY:BRECHT UND KONSORTEN - Antonio Tabucchi: „Erklärt Peirera“
DESCRIPTION:Lesung mit Stefan Schön in der Lounge im Brechthaus \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nDr. Peirera ist Redakteur bei der Abendzeitung Lisboa. Seine Frau ist tot\, er lebt allein. Und betreut in Art einer ein-Mann-Kulturredaktion u.a. die Rubrik der Nachrufe\, die in der Zeitung erscheinen. Geschrieben auf Halde. Es ist die Zeit der Salazar-Diktatur in Portugal. 1938. Eines Tages lernt Pereira den Philosophie-Studenten Monteiro Rossi kennen. Pereira bietet ihm an\, den ein oder anderen Nachruf für seine Zeitung zu verfassen. Über Rossi und seine Freundin gerät er in Kontakt zum jungen Widerstand.\nAls der junge Mann in Pereiras Wohnung von Salazar-Geheimpolizisten erschlagen wird\, beschließt der ältliche Witwer einen Nekrolog für Rossi in der Abendzeitung unterzubringen. An der Zensur vorbei gerät dieses riskante Unternehmen zugleich zu einem persönlichen Bruch mit dem Gewohnten und so zu einem Aufbruch in andere Welten. – Der Roman ist als Rahmenhandlung verfasst. Der Text ein Protokoll\, das die Hauptfigur gibt. – Die Rolle des Dr. Peirera war eine der letzten großen Filmaufgaben von Marcello Mastroianni im gleichnamigen Film. \n\nStefan Schön (Foto: Victor van der Saar)
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SUMMARY:DIE WENDE AUS DEM SCHATTENLAND
DESCRIPTION:Lyrik-Lesung mit Thomas Bartsch \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nDer Lyriker Thomas Bartsch wechselt stilistisch bewusst zwischen romantisch-liedhaften Elementen und pointierender Reduktion. Der Autor scheut sich nicht\, ohne unnötige Verzierungen Biografisches aufzugreifen. Erlebnissen von Naturverbundenheit\, Resonanz und Einsamkeit gibt er ebenso Raum wie gesellschaftskritischen Betrachtungen. Bartsch schreibt unmittelbar emotional wie auch metaphorisch-abstrakt\, ohne sich der Kunstform eines von seiner Person abgegrenzten Ichs zu bedienen. So entsteht zwischen seiner Wortkunst und dem Publikum eine dialogische Beziehung. \nUm zwischen den Gedichten Raum für Nachklingendes zu bieten\, bereichert der Lyriker seine Rezitation mit Schwingungen verschiedener Klanginstrumente. \nThomas Bartsch\, ärztlicher Psychotherapeut\, Lyriker und Essayist\, wohnt und wirkt in dem Heideort Walsrode. Im Geest-Verlag sind bisher die Lyrikbände „Von Übergang zu Übergang“\, „Gezeiten“\, „Eben nur dort“ und der tiefenpsychologische Essay „Sisyphos oder Die Kunst der Wende“ erschienen. Außerdem ist er mit eigenen Gedichten an mehreren Anthologien beteiligt. \n\nThomas Bartsch (Foto: privat)
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SUMMARY:„Brecht und Klabund: Aus dem klassischen China wird moderne Literatur geschöpft“
DESCRIPTION:Vortrag und Lesung mit Julia Moßburger und Dr. Michael Friedrichs \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nKlabund (1890-1928) befasste sich in der Ablehnung des deutschen Militarismus früh mit klassischer chinesischer Lyrik\, wofür er oft französische Übersetzungen benutzte. Schon 1915 veröffentlichte er ein Buch mit von Li Bai (701-762) inspirierten Gedichten. 1925 erzielte er mit seinem Kreidekreis-Drama\, das auf einem chinesischen Stück von etwa 1280 beruht\, einen sensationellen Bühnenerfolg. Auf diese Weise hat die klassische chinesische Dichtung deutschen Autoren geholfen\, sich aus den Traditionen der deutschen Klassik zu befreien und einen frischen Zugang zu Fragen der Form\, Sprache und Bildhaftigkeit zu finden. Das gilt auch für Brecht\, der den acht Jahre älteren Klabund 1920 in Berlin kennenlernte. In sein Drama „Im Dickicht der Städte“ baute Brecht Anspielungen auf Laotse ein und befasste sich zeitlebens immer wieder mit chinesischer Dichtung\, um Weltliteratur zu schreiben. \n\nJulia Moßburger (Foto: Olaf Dankert)
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SUMMARY:100. Geburtstag Ingeborg Bachmann - Ein Leben für die Poesie
DESCRIPTION:Augsburger Autorinnen und Autoren widmen sich in einer Lesung dem Werk Ingeborg Bachmanns \nEintritt: 12 €\nTickets und Anmeldung über die Buchhandlung am Obstmarkt: 0821-518804 \n„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“\nIngeborg Bachmann \nEine Wahrheit ist: kaum ein/e Lyriker/in im Land\, die/der nicht einmal im Schreiben der wohl bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerin des 20. Jahrhunderts begegnet wäre. Ingeborg Bachmann\, geboren am 25. Juni 1926.\nAus diesem Anlass wollen vier Augsburger Autor/Innen in einer öffentlichen Lesung der Frage nachspüren inwieweit das Bachmann`sche Werk diese Lyriker/Innen beeinflusst\, ihre Sprache verändert und deren poetischen Blick auf die Welt geprägt hat.\nJeder Teilnehmende stellt seiner Lesung ein Bachmann – Zitat voran\, über das er mit der österreichischen Dichterin in eine Art poetischen Dialog tritt. Mit eigenen Texten\, die die Botschaft des ausgewählten Zitats aufgreifen\, weiterentwickeln oder auch in Frage stellen. \nEs lesen: Sarah Kiyanrad\, Autorin\, Ulrike Schrimpf\, Autorin\, Gerald Fiebig\, Autor\, Knut Schaflinger\, Autor.\nDie Veranstaltung wird von Lutz Kliche moderiert. Idee und Organisation der Veranstaltung: Knut Schaflinger \n\nKnut Schaflinger (Foto: privat)
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SUMMARY:"Frauen von morgen. Die Schwestern Richthofen im Kreise der Bohème"
DESCRIPTION:Lesung mit Gunna Wendt \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nSie scherten sich wenig um Konventionen: Die Schwestern Else (*1874) und Frieda (*1879) von Richthofen waren zeitweise erbitterte Rivalinnen\, doch was sie verband\, war die Bereitschaft\, sich selbst neu zu erfinden – jede auf ihre eigene Weise. Im Umfeld der Schwabinger Bohème im beginnenden 20. Jahrhundert begegneten die beiden zahlreichen Größen aus Kultur und Wissenschaft\, die wie sie neue Formen des Zusammenlebens suchten.\nDie Lesung wird von Siegfried Völlger moderiert. \n\nGunna Wendt (Foto: Herbert Liebhart)
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SUMMARY:" ... in der Frühe sind die Tannen kupfern"
DESCRIPTION:1956 – 2026: Bertolt Brechts 70. Todestag. Lesung mit Stefan Schön \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nBereits mit fünfzehn Jahren notiert der junge Brecht in sein Tagebuch: „… und ich muss immer dichten.“ Das sollte Lebensprogramm werden.\nNeben theatertheoretischen (Kleines Organon)\, politischen Schriften (Schriften zur Politik und Gesellschaft)\, den zahlreichen Stücken des Stückeschreibers (Selbstbezeichnung)\, ist Bertolt Brecht ganz besonders der Verfasser eines großen lyrischen Werks.\nOb aus den Anfangsjahren (Die Hauspostille)\, den Jahren des Exils („An die Nachgeborenen“) bis hin zu den reifen Jahren (Buckower Elegien) und dem Alterswerk („In der Früh sind die Tannen kupfern“) spannt der Theaterregisseur und Brecht-Kenner Stefan Schön einen spannenden Bogen und bringt die Lyrik Brechts – auch weniger Bekanntes – aus allen Lebensphasen des Dichters zum Klingen. \n\nStefan Schön (Foto: Victor van der Saar)
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SUMMARY:Kurzvortrag von Dr. Hanco Jürgens mit anschließender Diskussion
DESCRIPTION:Matinee zur Sonderausstellung \nEintritt frei \nNach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 entwickelte sich Amsterdam zu einem Zentrum für Verlage\, die deutsche Exilliteratur druckten. Die niederländischen Verlage Querido und Allert de Lange veröffentlichten zahlreiche Bücher wichtiger deutschen Autoren\, die in Nazideutschland nicht mehr veröffentlicht werden konnten. Weniger bekannt bisher ist der aus Augsburg gebürtige Verleger Hein Cohn jüdischer Herkunft\, der 1933\, 5 Tage vor der Bücherverbrennung in Deutschland\, vor den Nazis nach Holland flüchtete\, die deutsche Exilliteratur ins Niederländische übersetzen ließ und hier all das druckte\, was die Nazis in Deutschland verbrannten und verbannten. Hein Cohn war einer von etwa 50.000 Flüchtlingen\, die zwischen 1933 und 1940 aus Deutschland in den Niederlanden Zuflucht suchten. Unter ihnen\, Künstler\, Schauspieler\, Schriftsteller\, Dichter\, Fotografen\, Soziologen und Philosophen\, die einen erheblichen Einfluss auf das kulturelle Klima in den Niederlanden gewinnen. Viele von ihnen integrierten sich in die niederländische Kultur\, andere reisten von hier weiter in andere Länder. Ein wichtiger Grund für Künstler und Intellektuelle\, in die Niederlande zu fliehen\, war die Offenheit der Kultur. Oft flohen sie in die Niederlande\, weil sie dort bereits Kontakte geknüpft hatten. Die Lebendigkeit der niederländischen Kultur erhielt gerade deswegen einen enormen Impuls. \nDie Veranstaltung beleuchtet im Rahmen einer Matinee das Thema Exilverlag und erinnert an jene Verlegerinnen und Verleger\, die im Exil Stimmen der Freiheit bewahrten.\nDie Veranstaltung zeigt\, wie trotz Vertreibung Literatur entstand\, die Widerstand\, Hoffnung und kulturelle Identität stärkte. Es wird sichtbar\, welche Bedeutung diese Verlage für das Überleben verbotener Texte hatten. Zu Gast ist Dr. Hanco Jürgens (Universität Amsterdam\, Duitsland Institut). Die Matinee lädt dazu ein\, die Kraft des publizierten Widerstands neu zu entdecken. \nJoël Cahen\, der frühere Direktor des Juedischen Museums Amsterdam und der Initiator des Holocaustmonuments und des Holocaustmuseums in den Niederlanden\, wird als Experte und Diskutant an der Matinee teilnehmen. \nModeration: Dr. phil. Ingvild Richardsen\, Dozentin\, Autorin und Ausstellungskuratorin\nUta Löhrer\, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit \n\nD. Hanco Jürgens (Foto: Hanco Jürgens) \n\nJoël Cahen (Foto: Joël Cahen)
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SUMMARY:Das Erleben von heute ist die Erinnerung von morgen
DESCRIPTION:Die poetische Welt von Anton G. Leitner \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \n„Komisch und ernst sind diese Verse\, satirisch\, melancholisch\, fein und derb\, mal gelassen und mal grantig. Da greift der Dichter hinein ins volle Menschenleben und entfaltet eine Comédie humaine von Balzac’scher Saftigkeit“\, so beschreibt der Literaturkritiker Alexander Altmann die poetische Grundhaltung von Anton G. Leitner.\nAnlässlich seines 65. Geburtstages im Juni 2026 erscheint unter dem Titel „Spät öffnet sich das Licht“ Leitners umfangreiche „lyrische Retrospektive“ aus 45 Jahren (1980 bis 2025). Der Münchner Schriftsteller hat sein ganzes Leben der Poesie verschrieben\, als Dichter und Verskabarettist\, aber auch als Herausgeber und Verleger. Er gilt heute als einer der bedeutendsten Vermittler von Lyrik im deutschen Sprachraum. Neben 40 Anthologien in Premium-Verlagen wie Reclam\, dtv oder dtv/Hanser gibt er im 34. Jahrgang die buchstarke Jahressschrift DAS GEDICHT heraus. Er wurde vielfach ausgezeichnet\, sein literarischer Vorlass wird vom Literaturarchiv Monacensia der Landeshauptstadt München verwaltet.\nIn der Matinee liest Leitner einen Querschnitt seiner Gedichte über das Leben\, die Liebe und über die Irrungen und Wirrungen der Gesellschaft auf hochdeutsch und in bairischer Mundart. \n\nAnton G. Leitner (Foto: Pavel Broz)
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SUMMARY:Bert Brecht zum 70. Todestag - Schauspielführung
DESCRIPTION:Schauspielführung im Geburtshaus von Bertolt Brecht zu seinem 70. Todestag \nEintritt: 18 €/16 € (inkl. Museumseintritt)\nTickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets\, Telefon: 0821-45098231 \nIn einer 90-minütigen Performance begleitet Erik Völker fachkundig durch das Brechthaus und schlüpft an diesem historischen Ort immer wieder in die Rolle des Bertolt Brecht. Im rasanten Wechsel von Spiel und Erklärung werden Brechts Biografie\, sein Schaffen und seine Bedeutung erlebbar. \n\nErik Völker (Foto: Regio Augsburg Tourismus GmbH)
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SUMMARY:„Im Dickicht lebt es sich leichter“ – Ein Abend über Poesie\, Gesellschaft und Digitalität
DESCRIPTION:Florian Birnmeyer präsentiert seinen neuen Gedichtband „Im Dickicht lebt es sich leichter“ in der Lounge im Brechthaus. \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nIn seinen Gedichten verbindet Birnmeyer aufmerksame Naturbeobachtungen mit städtischem Lebensgefühl\, Mythos mit Social Media\, persönliche Einblicke mit gesellschaftlichen Fragen. Seine Texte erzählen von Liebe und Abschied\, vom Unterwegssein und Ankommen\, von dem Wunsch nach Stille im digitalen Lärm – und von der Suche nach Orientierung in einer krisengeprägten Gegenwart. Die Lesung lädt zum gemeinsamen Nachdenken über Poesie\, Sprache\, Digitalität und das Leben dazwischen ein. \nFlorian Birnmeyer lebt seit 2010 in der Metropolregion Nürnberg\, zunächst in Erlangen\, seit 2022 in Nürnberg. Er studierte französische und lateinische Philologie in Erlangen und Paris. Heute arbeitet er als Lehrer für Französisch und Latein an einem Nürnberger Gymnasium und forscht im Rahmen seiner Dissertation zur romanischen Sprachwissenschaft. Neben seiner Lehrtätigkeit schreibt er Gedichte\, Kurztexte und Rezensionen. 2023 erschien sein Gedichtband „Storchenstolz“\, 2025 folgt „Im Dickicht lebt es sich leichter“ im Geest-Verlag. \n\nFlorian Birnmeyer (Foto: Heike Bogenberger)
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SUMMARY:Fisch Fasch – Theaterparcours durch das Geburtshaus von Bertolt Brecht
DESCRIPTION:Stationentheater im Brechthaus für Kinder ab 8 und Erwachsene \nEintritt: Kinder ab 8 Jahre 5\,00 € / Erwachsene 10\,00 € (inkl. Eintritt Brechthaus)\,\nTickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets\, Telefon: 0821-45098231 \n„Es war einmal ein Fisch mit Namen Fasch“ dichtete Bertolt Brecht 1930\, dem Jahr\, in dem der Dichter zum vierten Mal Vater wurde. Verse und Lieder für Kinder hat Brecht viele geschrieben: schlaue\, witzige\, aber auch nachdenkliche und provokante. Er hatte ein gutes Gespür dafür\, wie Kinder sind und was sie denken.\nDie Schauspielerin Karla Andrä und die Videokünstlerin Barbara Weigel lassen sich von den Kindergedichten zu einem poetischen Stationentheater inspirieren. Es führt die jungen Besucher*innen durch die verschiedenen Räume des Brechthauses Auf dem Rain 7.\nKarla Andrä spielt\, singt und rezitiert. Animierte Videoskulpturen von Barbara Weigel bringen einzelne Objekte der Brecht- Ausstellung zum Sprechen. So wird das Museum zur begehbaren Bühne und Brechts Leben und Werk für Kinderaugen und -ohren präsentiert. \n\nKarla Andrä (Foto: Lina Mann)
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DESCRIPTION:Stationentheater im Brechthaus für Kinder ab 8 und Erwachsene \nEintritt: Kinder ab 8 Jahre 5\,00 € / Erwachsene 10\,00 € (inkl. Eintritt Brechthaus)\,\nTickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets\, Telefon: 0821-45098231 \n„Es war einmal ein Fisch mit Namen Fasch“ dichtete Bertolt Brecht 1930\, dem Jahr\, in dem der Dichter zum vierten Mal Vater wurde. Verse und Lieder für Kinder hat Brecht viele geschrieben: schlaue\, witzige\, aber auch nachdenkliche und provokante. Er hatte ein gutes Gespür dafür\, wie Kinder sind und was sie denken.\nDie Schauspielerin Karla Andrä und die Videokünstlerin Barbara Weigel lassen sich von den Kindergedichten zu einem poetischen Stationentheater inspirieren. Es führt die jungen Besucher*innen durch die verschiedenen Räume des Brechthauses Auf dem Rain 7.\nKarla Andrä spielt\, singt und rezitiert. Animierte Videoskulpturen von Barbara Weigel bringen einzelne Objekte der Brecht- Ausstellung zum Sprechen. So wird das Museum zur begehbaren Bühne und Brechts Leben und Werk für Kinderaugen und -ohren präsentiert. \n\nKarla Andrä (Foto: Lina Mann)
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SUMMARY:Vom Lesen spektraler Erkenntnis in der Kunst -- im Spiegel der gegenwärtigen Zeit\, Teil 2
DESCRIPTION:Lesung mit dem Autor\, Verleger\, Dichter und Philosophen Thomas Klinger \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nWenn wir durch das Bewusstsein schauen\, sehen wir bewusst die Spektren des Lichts. Wir sehen Bücher\, die Essenzen durch die Zeiten tragen; wir sehen unsere Nachdenklichkeit\, die wach und schläfrig zugleich nach Verständnis sucht; und wir sehen uns\, die gar nicht anders können\, als hier zu leben und zu denken\, was die Zeit an Sinnhaftigkeit noch zu bieten hat. Welche Fragen stellen wir? Welche Antworten werfen sich an die Wand? Und wo ist die Weisheit der Kunst eine Erfrischung? \nThomas Klinger liest aus seinen Prosawerken\, den erkenntnisreichen\, wie pointierten Kommentaren\, aus „Von den Dingen und dem Sinn“\, sowie aus dem Buch „Von dem Sinn in den Undingen“.\nWährend und nach der Lesung besteht Gelegenheit zum Austausch und Bewegen der Themen der Zeit im gegenwärtigen Spiegel unserer Fragen. Es wird außerdem einen Büchertisch geben\, für weitere Lektüre und Anregung. \n\nThomas Klinger (Foto: privat)
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SUMMARY:Else Dormitzer (1877-1958) - Theresienstädter Bilder
DESCRIPTION:Matinee zur Sonderausstellung \nEintritt frei \nDie letzte der vier Matineen im Rahmen der Ausstellung „Tücher und Bücher“ in Augsburg widmet sich den Theresienstädter Bildern\, einer Gedichtsammlung der Nürnberger Autorin Else Dormitzer (1877-1958)\, deren Originalkoffer aus dem Ghetto Theresienstadt in der Ausstellung „Tücher und Bücher“ zu sehen ist. Nach ihrer Flucht 1939 von Nürnberg in die Niederlande wurde sie 1943 von dort ins Ghetto Theresienstadt deportiert\, das sie überlebte. Dormitzers Gedichtband\, den Hein Kohn 1945 auf Bitte von Else Dormitzer nach ihrer Rückkehr nach Hilversum publizierte\, enthält ihre in Theresienstadt verfassten Gedichte\, die alle die Haft in Theresienstadt thematisieren.\nKarla Andrä trägt ausgewählte Texte vor\, die den Alltag\, die Hoffnungen und die Ängste der Inhaftierten festhalten. Kurze Impulse beleuchten die künstlerische Kraft als Akt des Überlebens und des stillen Widerstands. Die Matinee lädt dazu ein\, das Geschehene in seiner historischen Tiefe und emotionalen Wucht nachwirken zu lassen. \nModeration: Dr. phil. Ingvild Richardsen\, Dozentin\, Autorin und Ausstellungskuratorin\nUta Löhrer\, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit \n\nOriginalkoffer von Else Domritzer aus dem Ghetto Theresienstadt (Foto: Menno Kohn )
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SUMMARY:MACHT SPRACHE WELT
DESCRIPTION:Sybille Fritsch liest Politische Lyrik und Liebeslyrik aus ihren beiden jüngsten Gedichtbänden \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \n„Sybille Fritsch weiß um ihre Sprache. Sie ist vertraut mit Worten und wählt die richtigen. Kein Pomp. Keine poetische Überhöhung. Im Gedicht “Spiele“ werden unsere wohligen Gedanken mit der ernüchternden Realität konfrontiert: „Ich spiele / mit dem Gedanken\, / ein Haus zu bauen. // Du spielst / in einer Gruppe / mit durchaus sozial / zu nennendem Ziel / Gitarre. // Vor einer Holzbarracke / ohne Licht und Wasser\, / 36 Menschen und 2 Räume\, / sehe ich zwei lachende Kinder / mit einer toten Ratte / Ball spielen.“ Das trifft! Aber Betroffenheit ist nur ein Anfang\, sagen diese Gedichte. Nicht lediglich verstehen und abhaken\, sondern empathisch daraus folgern. Auch dieses Buch ändert die Welt nicht zum Besseren. Aber es trägt dazu bei.“ (aus einer Rezension von H. Blepp) \nSybille Fritsch hat ihre letzten beiden Gedichtbände „ANDERES\,“ und „DA!“ im Geest-Verlag herausgebracht. Die Lyrikerin und Religionswissenschaftlerin\, die seit Jahren präsent ist in allen relevanten literarischen Zeitschriften und Anthologien\, stellt sich lyrisch unserer bedrohlichen Gegenwart und der Frage\, wie in ihr zu überleben und zu überlieben sei. Nach längeren Stationen in den USA\, der Schweiz und Japan sowie an unterschiedlichen Orten in Deutschland und nach vielen Vortrags- und Lesereisen ins europäische und außereuropäische Ausland lebt und arbeitet sie derzeit in Hannover und an der Weser. \nWir freuen uns auf temperamentvolle Nachfragen und Diskussionen im Anschluss an die Lesung. \n\nSybille Fritsch (Foto: Thomas Block)
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DESCRIPTION:Stefan Barcsay stellt gemeinsam mit Monika Staszak moderne Werke für Gitarre und Sopran vor \nEintritt: 15 € / ermäßigt 12 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nDieser Abend ist ausschließlich dem Komponisten Johannes X. Schachtner gewidmet.\nGemeinsam mit der Allgäuer Sopranistin Monika Staszak wird der Augsburger Gitarrist Stefan Barcsay moderne Werke für Gitarre und Sopran aufführen.\nDie Uraufführung des Versetto 2 für Gitarre wird der Höhepunkt dieses besonderen Konzertabends sein. \n\nMonika Staszak (Foto: privat) \n\nStefan Barcsay (Foto: Frauke Wichmann)
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SUMMARY:BRECHT UND KONSORTEN - Tania Blixen: „Babettes Fest“
DESCRIPTION:Lesung mit Stefan Schön in der Lounge im Brechthaus \nEintritt: 8 €\nEine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231 \nTania Blixen (1885 – 1962)\, dänische Autorin\, deren autobiografischer Roman „Jenseits von Afrika“ 1985 in einer Verfilmung zu Weltruhm gelangte (7 Oscars)\, beherrschte auch das Genre kleinerer Erzählungen meisterhaft. Eine davon ist „Babettes Fest“. Aus ihr wird Stefan Schön rezitieren.\nDie Erzählung spielt in einem norwegischen Fjord\, in einer kleinen Stadt namens Berlevaag\, im zu Ende gehenden 19. Jahrhundert. Dort leben zwei ältere Schwestern ein beschauliches Leben inmitten einer pietistischen Gemeinschaft. Eines Abends klopft es an ihrer Tür. Die beiden Damen geben der vor der französischen Politik geflohenen Babette\, auf Grund eines Empfehlungsschreibens\, Obdach und Asyl. Sie wird als Hausangestellte verpflichtet. Eines Tages macht Babette einen Lottogewinn … Was dann passiert\, ist so aberwitzig und wunderschön\, daß man es kaum glauben mag. Eine märchenhafte Erzählung\, die so recht in die Vorweihnachtszeit passt. Höhepunkt der Handlung ist ein Festessen\, das der zunächst widerspenstigen Gemeinde serviert wird. Ein einziges traumhaftes Fest. \n\nStefan Schön (Foto: Victor van der Saar)
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